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Zwischen Wandel und Wirklichkeit

Hallo ihr Lieben,

alle Anbieter haben die Kaffeepreise erhöht. Wir auch. 
Und viele erzählen von den Hintergründen. Wir auch. 

In den letzten Kaffee-Jahren sagten wir oft: So arg war’s noch nie. Und dieses Jahr wieder.
Was um uns geschieht, macht bangen – und hoffen.
Gerade wir kleinen Bio-Betriebe und Spezialitätenröstereien wollen, ja müssen, unsere Kund:innen behalten. Und gleichzeitig fragen wir uns:
Wer kann den Weg mitgehen? Und wer will ihn mitgehen?

Zwanzig Jahre lang durften wir viel erleben. Mit den Erfahrungen hat sich eine starke, positive Haltung ausgebildet.

Bleib neugierig – gerne bis zum Ende und sieh dir an, wie wir auch das mit dir teilen möchten:

Genuss, Liebe, Nahrung fürs Leben.

Für kühle Köpfe

Natürlicher Eistee, selbst gemacht.

Ob heiß oder kalt: Unsere wundervollen Himalaya-Kräuter sind einfach ein Genuss und tun so gut. Steigt draußen das Thermometer, trinke den Tee am besten bei Zimmertemperatur.

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Hitzewellen

Durch das Wetter fühlen wir Wandel und Wirklichkeit unmittelbar.

Wetterextreme sind anstrengend.
Steigen die Temperaturen, sollten wir das natürliche Ausgleichen des Körpers unterstützen. 
Im Himalaya sind die Kräuter per se harten Bedingungen ausgesetzt. Sie überleben, sie werden kräftig, vermehren sich und erblühen in Schönheit. Diese Eigenschaften nehmen wir auf, mit jedem Schluck.

Eistee: Die ganzen losen Blätter sind perfekt. Einfach mit kochendem Wasser übergießen und so lange stehen lassen, bis der Aufguss abgekühlt ist. Abseihen und in einer Kanne draußen stehen lassen. Sehr köstlich schmeckt es mit einem Schuss Holunderblütensirup.

Warum nicht in den Kühlschrank und ohne Eiswürfel? Der Körper braucht viel Energie, um das 6°C kalte Getränk auf seine 37°C zu bringen und schwitzt dabei aufs Neue. Noch schlimmer ist, dass wir unsere Stoffwechselkraft – Agni, das Verdauungsfeuer löschen – langfristig entkräften. Besonders während des Essens: keine kalten Getränke.

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Natur ist Wirklichkeit die wirkt

Oder was räumt eigentlich den Magen auf?

Kardamom
gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae).
Und ist somit nicht nur mit Ingwer, sondern auch eng mit Kurkuma und Galgant verwandt.
Kardamom-Pflanze
Grüner Kardamom

Kardamom, grün

Elettaria cardamomum ist ein stattliches, großes, mehrjähriges Kraut.

Kleine Kapsel, geniale Wirkung. Es wird wieder viel gegrillt. Das heißt oft, dass Vieles miteinander kombiniert wird, was nachher schwer im Magen liegt. Abends wird später gegessen. Wir sind Feuer und Flamme für Röstaromen, das heizt uns ein und – wie oben schon erwähnt – zusammen mit der Sonne entzündet sich so Einiges.

Der grüne Kardamom hat eine kühlende Wirkung. Doch nicht nur das. Er klärt, räumt den Magen auf, beruhigt und bringt alles in die richtigen Bahnen. Und zwar im Körper und im Geist.

Wer behält nicht gerne einen kühlen Kopf? Zerkau' mal eine Kapsel. Sie fühlt sich strohig an, das ist so. Schon gleich spürst du mit der Zunge kleine Kügelchen, das sind die Samen. Wenn du sie knackst und kaust – mit oder ohne die Kapsel –, verteilen sich sofort die ätherischen Öle. Ähnlich wie wir es von Eukalyptus kennen, erreicht uns die Frische, die Kühle, das Klärende. Und was du im Mund wahrnimmst, breitet sich aus: auf den Kopf, den Magen und so fort.

 - lässt sich leicht mörsern
 - eignet sich gut als Teeaufguss, allein oder mit anderen Kräutern
 - passt gemahlen hervorragend zu Süßspeisen, Kuchen und Desserts
 - ganz, zum Kauen, für frischen Atem
 - ganz, zum Kauen, nach schwerem Essen

Truedy Kardamom

Kardamom, grün
ganz 


Kardamom hat ein süßliches, leicht scharfes Aroma mit blumigen und fruchtigen, zitrusartigen Noten. 

 
 
Ayurveda Küchentipp ...

Die Geschmacksrichtung von Kardamom ist süß und scharf.

Er vermehrt Sattva,
die mentale, spirituelle Energie und Ojas, die feine Lebensenergie. Er stärkt Agni, die Verdauungskraft und reduziert alle drei Doshas.
Süßer Geschmack beruhigt die Vata (Nerven) Energie und kühlt das hitzige Pitta. Süß erdet, gibt Elan und Vitalität. Maßhalten und passende Gewürze verhindern Trägheit.

Kesari Bath auf einem Teller

Jetzt wird's lecker.

Kesari Bath

Der köstliche, süße „Pudding“
aus geröstetem Grieß ist weit verbreitet. Z. B. kennt man in Griechenland ein ähnliches Dessert als Halva. Dieses Rezept habe ich in Karnataka gefunden – wo unser Kaffee herkommt – und wo es mit Cashew-Nüssen, ziemlich viel Ghee und Safran zubereitet wird. Es ist ein beliebtes Frühstück und Dessert. Im Brauchtum und im Ayurveda gilt es als heilige Speise.

Für 4 Portionen:

 - 500 ml Wasser mit
 - 70 g Rohrohrzucker (austauschbar mit eingeweichten, pürierten Trockenfrüchten)
 - ½ TL gem. Kardamom
 - 1–2 Safranfäden zum Kochen bringen und auf die Seite stellen
 - 150 ml Ghee in einem kleinen, flachen Topf, bei mittlerer Stufe erhitzen
 - 50 g Cashew (zerstoßen oder ganz) mit
 - 50 g Rosinen mit 
 - 180 g Dinkelgrieß in das schaumige Ghee geben, alles 5–8 Min. leicht anrösten

 - dann gibst du das noch heiße Wasser unter ständigem Rühren langsam dazu 
 - Deckel drauf und 10 Minuten ziehen lassen.

Meistens wird es in kleine Förmchen gefüllt und „umgestürzt" auf dem Teller serviert.

Kesari Bath ist wie eine Liebesbotschaft aus der Küche: nährend, aufbauend, umhüllend, wie ein sicherer Hafen – du wirst es schmecken. Ganz fein auch mit einer Prise Süßes, Chai &du.

Truedy Pitta
Kardamom, grün
gemahlen


Wirkt kühlend, klärend. Als Einzelgewürz
und auch in den Mischungen:

  • Süßes, Chai &du
  • Pitta
  • Pitta-Kapha

Auch unser Kaffee ist nun teurer –

maßvoll, bewusst, notwendig.

Die Caffè Casolo-Preisanpassung geschieht mit Weitblick für alle Beteiligten.  
Hinter dieser Entscheidung stehen sowohl die Notwendigkeit als auch unsere Verantwortung gegenüber den Menschen im Ursprung, unseren Rösterkolleg:innen –
die Rohkaffee von uns kaufen und unseren Caffè Casolo-Kunden.

Peter röstet

Gemeinsam durch bewegte Zeiten

Der Wandel ist in der Kaffeewelt spürbar angekommen:

  • Der Klimawandel lässt Ernten schrumpfen.
  • Die Nachfrage wächst stetig, das Angebot sinkt.
  • Inflation und Unsicherheiten in den Ursprungsländern nehmen zu.
  • Kaffeepflücker:innen suchen ihr Glück in den Städten.
  • Spekulationen treiben die Rohkaffee-Preise in die Höhe.
  • Die Kosten für Logistik und Energie steigen weltweit.
  • Regierungen streichen ihre Öko-Pläne, Pestizide werden wieder erlaubt.
  • Verordnungen und Bürokratie – für viele kaum noch zu leisten.

Wir stellen uns Fragen.
Wie passen wir uns den fortwährenden Veränderungen an? 
Wem sollen wir unser Geld geben?
Was ist der richtige Preis?
Direkt, fair, nachhaltig – und vor allem ökologisch und biodynamisch sind Leitlinien, die vom Preis ermöglicht und getragen werden müssen. Genauer gesagt:
Alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette müssen dauerhaft in der Lage sein, über den Verkauf ihren Lebensunterhalt zu sichern – für sich selbst und ihre Familien. Und zugleich müssen Betriebe und Produktionen zukunftsfähig weiterentwickelt werden. Noch konkreter heißt das: die Rohkaffeeproduzent:innen, unsere Wiederverkäufer:innen und wir müssen beachtlich mehr Geld einnehmen, als wir ausgeben – um zukunftsfähig zu sein.

Wozu braucht es uns?
"Direct-Trade" braucht ganzheitlich denkende Menschen, die neben der Kaffee-Qualtität auch politisch, sozial, ökologisch und ökonomisch Up–To–Date sind.
Langjährige gute Verbindungen zu den Farmern sind nicht die Voraussetzung, dass wir den Rohkaffee günstiger bekommen. Im Gegenteil: es führt zu Verständnis und Einsehen, wenn den Erzeugern durch einen hohen Marktpreis unerwartete Mehr-Einnahmen winken. Das Wichtigste ist, wir bekommen den Kaffee. Nach einer erneuten schwachen Ernte und der steigenden Nachfrage im eigenen Land, konnten wir uns, dank unserer Beziehungen in Indien, die gewohnten Ernten sichern. Dazu gehören unzählige Stunden Austausch, Qualitätsentwicklung und Planung, die wir vor Ort und Online für Bio, für Bio-Kaffee, investieren. Mit Herzblut.

Was ist wichtig?
Die persönliche Nähe – zu den Menschen und zur Aufgabe. Zu denen, die ökologisch und biodynamisch wirken. Gelebtes Vertrauen, jahrzehntelange Verbindungen und unsere regelmäßigen Vorauszahlungen machen es möglich, dass wir weiterhin Bio-Kaffee fördern und beziehen können.
Doch: Die finanziellen Vorleistungen steigen. Und sie haben uns an Grenzen gebracht. Wir brauchen kreative Ideen, neue Wege – auch im Miteinander. Denn allein sind diese Herausforderungen nicht mehr zu stemmen. Hier liegen große Chancen in der Stärkung von Gemeinschaften und Synergien, für die wir offen sind und uns einsetzen.
Bio. Direkt. Fair. Nachhaltig. Preise sind unsere gemeinsame Verantwortung.

Warum erzählen wir dir das?
Weil es um mehr geht als nur um einen Preis. Es geht um den Blick hinter die Tasse. Vielleicht beginnt eine gesunde Wirtschaft nicht beim Markt – sondern bei der Beziehung. Bei der Verbindung. Auch zu dir.
Wenn wir uns als Gesellschaft gesunde Böden, gute Arbeit und ehrliche Handelsprozesse wünschen, dann sollten wir uns fragen: Wie machen wir das möglich? Wie wenden wir es praktisch an? Und wie unterstützen wir es – kontinuierlich?

Was bleibt?
Wandel und Wirklichkeit sind in der Natur offensichtlich:
Im Höhepunkt ihrer Pracht liegt bereits das Ende der Blüte.
Die Welt der Erscheinungen wandelt sich unaufhörlich – zyklisch, unendlich.
Wir sind Teil dieser Bewegungen, eingebunden in den großen, veränderlichen Lebensstrom.
Wenn wir unsere Lebensziele, unsere Sinnhaftigkeit, unser wahres Wesen erkennen, dann berühren wir das Bleibende – die Wirklichkeit.
Dann verbinden wir uns mit jenen höheren Lebensprinzipien, die uns Halt geben in diesen verrückten Zeiten. Und aus dieser Tiefe heraus strahlt Wirklichkeit.
Glück, Kraft und Schönheit erscheinen – in uns und um uns. Frieden kann sich ausbreiten: Von innen nach außen.

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Es freut mich, wenn du inspiriert bist.


Ein großes Dankeschön

für eure Zeit, euer Interesse und euren Einkauf. 
Wir freuen uns, für euch da zu sein, und wünschen „Wohl bekomm's!“ mit unserer Nahrung fürs Leben. 

Mit Grüßen von Herzen

Bild von Uschi Schnell
Uschi
und euer Team von Emport Nahrung fürs Leben

Peter, Moritz, Lidia, Hilla, Martin, Nadia,
Patricia, Holger, Jutta & Michael.
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