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Strauss aus Herbst-Blättern

Hallo ihr Lieben,

noch zwei Rundbriefe, dann ist Weihnachten.

Mit so manchen Gaben und Geschenken können wir Wohlbefinden, Liebe und Hoffnung verteilen. Denn sie haben einen großen Wert für die gesamte Menschenkette, die an der Herstellung beteiligt war. Auch den Wert, dass es weiterhin die guten Kostbarkeiten gibt. 

Schön, dass du hier bist. In diesem Brief findest du:

  • Die Sets. Unsere Highlights zum Sparen, Schenken und Genießen.
  • 3 Tage 10% auf deinen Einkauf.
  • Starkes Gewürz. Was ist Galgant? Und wofür?
  • Die Bedeutung von Vata und der Herbst.
  • Schlemmerrezept: Hokkaido-Kürbispüree.
Geschenk-Sets

Sets & Bundles

Für deine Ideen: Kleine Schätze mit großer Wirkung

Wer freut sich nicht über echtes Handwerk, Bio und Fair, Qualität und Bewusstsein? Man kann sie verschenken, an andere – doch auch an sich selbst. 

In unseren Sets stecken wunderschöne Gedanken und echte Kostbarkeiten. Sie sind liebevoll zusammengestellt, harmonisch aufeinander abgestimmt und wecken die Kreativität. Häufig sind es Kombinationen, die viele unserer Kund:innen ohnehin regelmäßig wählen. 

Immer mit einem Preisvorteil gegenüber dem Einzelkauf. Das Verpacken kommt gratis dazu. In manchen Päckchen liegt eine hübsche Rezeptkarte.

Dann gibt es unsere drei Gewürz-Bundles – das sind echte Herzensgeschenke für Gewürze-Liebhaber oder die, die es werden wollen. Oder die Basis für deine Feinschmeckerküche.

Ein Zeichen von Liebe. Vielleicht weißt du jemanden, der gerade ein Stück Aufmerksamkeit braucht – oder du möchtest dir selbst etwas Gutes tun. Jede Dose, jedes Tütchen erzählt von Herkunft und Wertschätzung – und davon, dass Genuss und Achtsamkeit zusammengehören.

Unsere Sets

Für dich und die anderen

Mit den Sets und Bundles zeigen was wichtig ist:

Bewusst genießen, nachhaltig schenken und die Freude am echten, gesunden Essen teilen.

 
Unser Geschenk – 3 Tage: 10% auf alles

Noch zweimal vor Weihnachten. Die Gelegenheit zum Mitnehmen.

Für dich und deine Liebsten. Ob Sets, große Ghee-Gläser, Olivenöl oder Chutney: Freude und Wirkung sind ihre Bestimmung.

Unser Tipp: Wer unseren Caffè Casolo zu Weihnachten verschenken möchte, sollte diesen besser im Dezember einkaufen. Wir rösten laufend frisch. Und frisch geröstet bedeutet bester Geschmack. 

Dein Gutscheincode lautet: November-Rundbrief.

Einfach den Code (November minus Rundbrief) in die Zeile eintragen wo Gutscheincode steht. Und daneben auf das Häkchen klicken!

Es darf auch gern weitererzählt werden!

Galgant Wurzel in einer Schale

Allerheiligen mit Galgant verknüpft

Die Heilige Hildegard – eine Frau mit Weitblick.

Der 1. November, Allerheiligen, erinnert uns an Menschen, die durch ihre Weisheit, Güte und innere Kraft Spuren hinterlassen haben. Eine der bekanntesten Heiligen war – und ist – eine Frau: Hildegard von Bingen.
Die Benediktineräbtissin, Theologin, Mystikerin, Musikerin und Naturkundlerin gilt bis heute als eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten des Mittelalters. Schon zu Lebzeiten wurde sie als Heilige verehrt, doch offiziell heiliggesprochen wurde sie erst im Jahr 2012.

Hildegard war ihrer Zeit weit voraus. In ihren Schriften verband sie Spiritualität, Medizin und Ernährung zu einem ganzheitlichen Weltbild. Sie beobachtete die Natur mit scharfem Geist und offenem Herzen – und verstand, dass alles miteinander verbunden ist: Mensch, Tier, Pflanze, Stein und Stern. Ein berühmter Satz von ihr:

„Alles, was in der Ordnung Gottes steht, antwortet einander.“
fasst diese Sicht in wenigen Worten zusammen.

Man sagt, Hildegard erkannte visionär und intuitiv, was wir heute aus moderner Wissenschaft und Quantenphysik wissen: Alles in diesem Universum steht in Wechselwirkung zueinander. Alles beeinflusst sich gegenseitig – auf sichtbare und unsichtbare Weise.

Es wird erzählt, dass Hildegard auch Kontakt zu reisenden Gelehrten hatte, die Wissen aus dem Osten mitbrachten. So erklärt sich, dass sie Pflanzen beschrieb, die damals in Mitteleuropa noch selten oder unbekannt waren – etwa Ingwer, Muskatnuss, Datteln oder eben Galgant. Sie beschrieb ihn als „wärmendes Herzgewürz“, das „den Geist erfreut und die Lebenskräfte stärkt“.

So berühren sich die Welten: Die mittelalterliche Klosterheilkunde Hildegards, die fernöstliche Heilkunst des Ayurveda, anthroposophische- oder Paracellsus-Medizin schöpfen aus der selben Quelle und teilen den eine Kern – die Überzeugung, dass Pflanzen Heilkräfte tragen, die Körper, Geist und Seele in Einklang bringen.

Blüte Galgant

Alpinia galanga

Herkunft & Botanik

Galgant gehört zur Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae), wie auch Ingwer, Kurkuma und Kardamom. Alpinia galanga wird auch großer Galgant genannt und ist verwandt mit dem heimischen Alpinia officinarum, dem kleinen Galgant. Die kräftige, rotbraune Wurzel wächst häufig wild im Himalaya, den Western Ghats, Südindien und Bengalen. 

Die Pflanze selbst wird bis zu zwei Meter hoch. Sie trägt ein der Schwertlilie ähnelndes Aussehen. Ihre schilfartigen Blätter und zarten, weißen bis rötlichen Blüten machen sie auch optisch zu einer Schönheit.

Der verwendete Pflanzenteil ist ihr Rhizom, der Wurzelausläufer. Das Aroma ist würzig, klar, leicht scharf und erinnert an eine Mischung aus Ingwer, Pfeffer und Zitrone – mit einer ganz eigenen, warmen Note. 
In der traditionellen Küche vieler asiatischer Länder gilt Galgant als Herz des guten Geschmacks – und in der Naturheilkunde als Feuerträger, der Lebenskraft weckt. Dabei trifft das deftig-würzige Aroma perfekt unseren europäischen Geschmack und ist daher, wie Pfeffer, universell einsetzbar.

Frische Galgant-Wurzel geschnitten

Galgant: stark in der traditionellen Heilkunde

Einer ihrer Namen ist Rasna, weil die Pflanze „Rasa", den Lebenssaft, zum Fließen bringt.

Auch als Thai-Ingwer bekannt, gilt die Pflanze als „Gewürz des Lebens“. Und ist in den Volksheilkunden beschrieben als Mittel der Wahl rund ums Herz, Druck und Schwäche oder innerer Kälte. Auch im Ayurveda wird Galgant als ein erwärmendes, anregendes und belebendes Gewürz aufgeführt. 

Das bedeutet: Galgant stärkt das Verdauungsfeuer (Agni), vertreibt Trägheit und Kälte aus dem Körper und verbrennt Schlacken und Verdauungstoxine. Er regt die Zirkulation an und bringt Licht und Wärme in den Bauch – im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Im Ayurveda heißt es: Ein gutes Feuer im Bauch ist das Licht des Geistes.

Man kann also sagen: Galgant verbindet Bauchgefühl mit Geist und Herz.

Galgant vermehrt Sattva und Ojas. Das bedeutet, das schmackhafte Gewürz weckt die Lebensfreude und schenkt innere Klarheit. 

Galgant. Bei uns stark vertreten ...

in 5 wichtigen Mischungen und natürlich pur.

Unsere Gewürzmischungen haben mehrere Einflüsse erfahren. Die Basis liefern uns die alten, traditionellen Schriften der Pflanzenheilkunde – vor allem des Ayurveda. Dazu kommen langjährige Küchenerfahrungen, die bewusste Wahrnehmung der Naturelemente, unsere biologischen Herkunftsquellen in Indien und nicht zuletzt Feedback und Austausch mit vielen Menschen.

Galgant in unseren Gewürzmischungen – Harmonie und Geschmack

„Vata", „Tridosha", „Linsen, Dal &du", „Wok, Bowl &du", „Pfanne Auflauf &du".

Galgant ist darin nie nur eine Zutat, sondern immer auch ein verbindendes Element zwischen Geschmack, Wirkung und Seele.

Rhizome – also die Wurzelstöcke, zu denen Galgant gehört – tragen die latente Süße der Erde in sich. Sie sind weniger bitter als viele andere Pflanzenbestandteile und wirken daher ausgleichend auf die Gewürzbalance. Sie mildern extreme Schärfen und Bittertöne und schenken einem Gericht zugleich Körper, Rundheit und Tiefe.

Im Ayurveda gilt der Herzbereich als Sitz der Seele. Galgant stärkt dieses Zentrum nicht nur körperlich, auch feinstofflich. Er öffnet, wärmt und verbindet. In unseren Mischungen sorgt er so kulinarisch und innerlich für Harmonie und Gleichgewicht.

Truedy Gewürzmischungen mit Galgant
Eine von 5:
Vata mit Galgant

Köstliche Mischungen für alle Gerichte.

Galgant verbindet in allen Kompositionen das, was Ayurveda so einzigartig macht: Geschmack, Wirkung und Bewusstsein – auf allen Ebenen.

 
Ayurveda Küchentipp ...

Vata steht prinzipiell für Luft und Bewegung.

Zu viel Vata jedoch für Wetter- und Lebensextreme. Das zeigt sich in Hektik, Schlafproblemen, „Overthinking" oder Angst. Den stürmischen Tagen der herbstlichen Jahreszeit und dem Herbst in der eigenen Lebenszeit sollten wir langsam, mit Regelmäßigkeiten, Rhythmus und mit viel Wärme begegnen. Auch Schönes für Augen und Ohren fördern Menschsein und Heilung: ruhige Musik, Natur, Kochen mit echten Lebensmitteln. Somit „bremsen" wir die zu schnell gewordene Bewegung der Luft- und Nervenenergie.

Besonders bei den täglichen Mahlzeiten sind die ausgleichenden Maßnahmen sofort spürbar. Die Zubereitungen sollten frisch und einfach sein. Verzichten wir komplett auf kalte Getränke und Speisen, unterstützen wir unser „Verdauungsfeuer" (Agni) und unser Immunsystem. Unsere Nerven beruhigen sich, Kraft und Klarheit können fließen. Wir setzen den äußeren, rasanten Einflüssen etwas entgegen.

Etwa so: Einen Apfel nur kurz in wenig Wasser oder Apfelsaft erwärmt, mit einem Hauch Zimt und einem Tupfer Honig darauf – das passt zu vielen Gerichten ... und beruhigt Vata ...

Kürbis-Püree

Kürbis-Püree ...

ist derzeit mein Lieblings-Kürbis-Rezept. Ganz einfach und so lecker.

Es gab nochmal Rote Bete dazu. Eigentlich ganz natürlich, weil saisonal und erdend. Diesmal als Curry-Gericht. Auch das beruhigt die Vata-Nervenenergie: wenige Zutaten, weich, warm, suppig, ein wenig scharf und nicht zu bitter.

Für 2 Personen

Vorbereitung
– 1 kleiner Hokkaido putzen und grob in Stücke schneiden
– in einem Topf mit etwas Wasser zum Kochen bringen, einfach köcheln lassen
– 2 Rote Bete kleinschneiden: soll gut auf die Gabel passen und mundgerecht sein
– 2 große Zwiebeln schneiden, einteilen: ein wenig für Curry, mehr für Püree
– kleines Stückchen Ingwer reiben
– Zwiebeln (später für Püree) in Ghee oder Olivenöl sanft braun rösten und mit
– Trikatu und Steinsalz würzen, beiseite stellen

Rote-Bete-Curry (oder einfach ein anderes Gemüse)
– 1 TL Ghee erhitzen
– 1/2 TL Senfsaat und 
– 1/2 TL Schwarzkümmelsamen kurz anbraten
– Zwiebeln (die restlichen) und den geriebenen Ingwer dazu
– 1 TL Vata-Mischung drüberstreuen, kurz mitbraten, umrühren
– Rote Bete dazu geben, Wasser angießen und mit
– 1 Dose Kokosmilch zusammen, mit Deckel, 10-15 Minuten köcheln lassen, mit
– Steinsalz abschmecken und ggf. etwas
– Reismehl einstreuen, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist

Kürbis-Püree
– den weich gekochten Kürbis komplett abgießen
– 1 Stück Butter und einen Schuss
– Sahne dazu und pürieren: nach Geschmack fein oder mit Stückchen
– Muskatnuss drüber reiben
– Steinsalz zum Abschmecken

Die Röstzwiebeln oben drauf sind nicht nur fürs Auge die Krönung.

Wer lieber ohne Tierprodukte kochen möchte, lässt Butter und Sahne einfach weg. Meistens genügt es, den weichen Kürbis einfach zu pürieren und lecker abzuschmecken. Ein Schuss Olivenöl als Fettträger unterstützt dann die Aufnahme der Vitamine. Auch am Schluss die Röstzwiebeln hineinmischen, schmeckt köstlich.

Weitere Varianten: Kerne (Sonnenblumen, Kürbis) oder Sesam anrösten, mit Sojasoße ablöschen und hinein oder obendrauf – erfreut Sinne und Seele.

Truedy Einzelgewürz Galgant gemahlen

Bio Galgant gemahlen 

Ein Gewürz, das sich nicht vordrängt.

Sein Geschmack ist warm und würzig frisch, mit einer feinen Schärfe. Er passt nahezu zu allen Speisen – ob mild oder würzig, herzhaft oder süß – und bringt in jedes Gericht Balance und Lebendigkeit.

 

Es freut mich, wenn du inspiriert bist. 


Ein großes Dankeschön

für eure Zeit, euer Interesse und euren Einkauf. 
Wir freuen uns, für euch da zu sein, und wünschen „Wohl bekomm's!“ mit unserer Nahrung fürs Leben. 

Mit Grüßen von Herzen

Bild von Uschi Schnell
Uschi
und euer Team von Emport Nahrung fürs Leben

Peter, Moritz, Lidia, Hilla, Martin, Liliana, Nadia,
Patricia, Holger, Jutta & Michael.
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