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Veränderung Zustand Eisblume

Hallo ihr Lieben,

2026. Wir bleiben im Fluss ... voller Hoffnung und Zuversicht.
Schicken Mut, beste Wünsche und liebevolle Gedanken.

Schön, dass du hier bist. In diesem Brief findest du

  • Heute, plus 3 weitere Tage: 10% auf deinen Einkauf
  • Nepali Gardens: Veränderungen
  • Moringa: ein bemerkenswertes Naturwunder
  • Erinnerung an Ayurveda-Koch Nicky Sitaram Sabnis
  • Nicky's Klassiker: köstliche „Burger“

Rundbrief-Rabatt
Erscheinungstag plus 3 Tage: 10% auf alles

Nur für unsere Rundbrief-Leser!

Viele wissen es noch nicht.
Immer wenn ein Rundbrief erscheint – das ist einmal im Monat – gibt es ab dann und für weitere drei Tage 10 % Rabatt auf euren Warenkorb in unserem Shop.
Egal, was drin ist. Egal, wie hoch der Warenwert ist.
Und egal, wie oft ihr in den drei Tagen einkauft: Es gibt einfach 10 % Rabatt. Jeden Monat. Drei Tage lang.

Wir finden, das ist gut planbar. Für euch – und für uns.
Und wer sowieso regelmäßig bestellt, kann die Gelegenheit einfach mitnehmen.
Es darf auch gern weitererzählt werden!

Alles, was du brauchst, ist der sogenannte Gutscheincode. Der ist ab jetzt freigeschaltet – weil du den Rundbrief liest – und noch drei Tage lang gültig.

Dein Gutscheincode heute lautet: Januar26

Einfach Januar26 eintragen, wo „Gutscheincode" steht, und den Haken daneben anklicken! Das ist wichtig, damit der Rabatt gleich abgezogen wird.

„You Never Farm Alone“

So lautet der Leitsatz 2026 der Landwirtschaftlichen Tagung. Botschaft und Mission betreffen uns alle.
Anfang Februar findet im Goetheanum wieder das große Treffen, ausgerichtet von der Sektion für biodynamische Landwirtschaft, in Dornach statt. Rund 1000 Menschen aus über 60 Nationen gehen in den gemeinsamen Austausch. Das Motto: „You Never Farm Alone" ist ein eindrückliches Symbol, ebenso wie ein wichtiges Zeichen in dieser Zeit.

Wir alle erleben Veränderungen. Vielleicht bereitet die Ungewissheit vor der Zukunft einigen ein mulmiges Gefühl. Bauern, Höfe, Landwirtschaft, Nachfolge- und Wertefragen. Viele sind besorgt wegen der Nachrichten aus aller Welt. Viele erleben einen Wandel, den sie sich anders vorgestellt haben. Und viele schauen genauer hin: handeln und bewegen menschlich. Sind identifiziert mit dem Geistigen im Sichtbaren. Geben unaufhörlich Liebeskraft in ihr Tun. Pflegen ein offenes Herz und die Gemeinschaft..

 Land of the Medicine Buddha

Mehr als eine Farm:
One World – A learning Center

Ursprung und Basis der Heilpflanzen und Kräuter von Nepali Gardens.

Wie Peter Effenberger, Gründer von Nepali Gardens, haben auch wir seit Jahren diesem besonderen Treffen auf dem beeindruckenden Goetheanum-Gelände beigewohnt. Effenberger ist eben schon lange verbandelt mit Anthroposophie, Biodynamik und Landwirtschaft. Und er ist Teil des großen internationalen Netzwerks. Damit einhergehen gewachsene Werte, soziales Engagement, viel Hingabe und ein großer Schatz voller Wissen und Können. All das finden wir in seinen Heilkräutern, verarbeitet zu Tee und Räucherstäbchen.

In Nepal und sonstwo – eine Farm steht nicht nur für Naturromantik. Inzwischen stellen die globalen Entwicklungen die Herausforderungen: EDV, IT, KI, Betriebswirtschaft, Bürokratie oder auch die Unterschiede bei Alt und Jung in den Zielen und Methoden. So steht es bei Effenberger, wie auf ungezählten Höfen und in immer mehr Unternehmen, die einst für wahre Werte gegründet wurden. 

In den folgenden Wochen erzählen wir euch mehr über Veränderungen, wie sie beispielhaft auf der Nepali Gardens Farm und der Produktionsstätte in Kathmandu erfahren werden. Warum es nur noch vier Teesorten gibt – wenngleich mit hochkarätigen Inhalten. Oder warum wir die Preise gesenkt haben. Doch auch, dass Effenberger sich in all den Jahren neben biodynamischer Landwirtschaft und der Produktion dem Wissen von Klang und Raum unaufhörlich zuwandte. So hat er inzwischen auch als Klangschalen-Experte einen Namen. 

Vier Top-Sorten. Braucht es mehr? Zugegeben, der Name „Vegan mit Elan" ist vielleicht nicht so ganz der Bringer. Aber wir sind uns einig: geschmacklich ist diese Mischung eine der besten – von allen Sorten, die es von Nepali Gardens in den letzten zehn Jahren gab. Kaufe sie einzeln oder noch günstiger im 8er-Set.

Hier mehr erfahren. 

Unser Set

Pur. Voller Weisheit. 

2x vier Sorten = 8 Packungen: 42,32 € jetzt nur 24,90 €.

Tee trinken heißt, uns liebevoll beschützen. Körper und Geist danken es uns nachhaltig, wenn wir ihnen geben, was sie brauchen. 

 

Moringa – Mythos und lebendige Tradition

Manche Pflanzen tragen viele Namen, weil sie viele Geschichten in sich vereinen. Moringa ist so eine Pflanze. Ganze Bücher gibt es zum Pferderettichbaum. Oft als Wunderbaum bezeichnet, manchmal fast zu laut beworben, manchmal auf ein Pulver reduziert – und doch ist Moringa in Wahrheit etwas viel Größeres: eine uralte Pflanze, tief verwurzelt in traditionellen Heil- und Ernährungssystemen, ein tolles Kraftpaket und bis heute lebendig im Alltag vieler Menschen.

Jenseits des modernen Hypes lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und hinzusehen: Wer ist diese Pflanze wirklich? Wo kommt sie her? Und warum spielt sie seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle – lange bevor sie Einzug in westliche Superfood-Listen hielt?

Moringa Zweig mit Blättern

Moringa – der Wunderbaum

Vom Wunderbaum zum Trend – und wieder zurück zur Tiefe.

Mit der wachsenden Sehnsucht nach natürlichen Nährstoffen wurde Moringa im Westen schnell zum Superfood. Analysen und Werte von primären und sekundären Pflanzenstoffen sind außergewöhnlich, und gerade das macht die Pflanze so besonders. Doch je lauter die Versprechen, desto flacher wird oft das Verständnis. Eine Pflanze, die über Jahrtausende Teil eines lebendigen Wissens war, wird plötzlich auf Zahlen und Tabellen reduziert, was häufig den Blick vernebelt.

Wir vermahlen ausschließlich die getrockneten Blätter, in kleinen Chargen, mit Respekt vor Pflanze und Herkunft. Moringa auch gut schmecken darf – mild bis leicht scharf, grün, zart nussig. Gerade dieser feine Geschmack macht ihn so vielseitig.

Moringa Nursery

Moringa – Botanik & Herkunft

Ein Baum für viele Klimazonen.

Moringa (Moringa oleifera) gehört zur Familie der Bennussgewächse (Moringaceae) und ist ursprünglich in den subhimalayischen Regionen Nordindiens beheimatet. Heute wächst er in vielen tropischen und subtropischen Gebieten Afrikas, Asiens, Südamerikas und sogar in Europa. Der mittelgroße Baum trägt duftende, weiße Blüten und 15–25 cm lange Früchte mit dreieckigen Samen. Man nennt die länglichen Früchte auch Drumsticks und verwendet sie als Gemüse. Der Baum ist bemerkenswert widerstandsfähig: Er kommt mit Hitze, Trockenheit und nährstoffarmen Böden zurecht – und schenkt dennoch üppiges Blattwerk. 

Verwendet werden vor allem die zarten Blätter, aber auch Samen, Schoten, Rinde und Wurzeln sind in traditionellen Kulturen bekannt. Die Blätter werden schonend getrocknet. Zu therapeutischen Zwecken oder zur ernährungsphysioligischen Anwendung, je nach Bedarf, lässt man sie ganz oder vermahlt sie zu Pulver.

Moringa als Blatt und gemahlen

Moringa – Tradition und Moderne

In der Ayurveda-Heilkunde gilt Moringa als stärkende und ausgleichende Pflanze, die besonders in Zeiten von Erschöpfung, Mangel oder Übergängen geschätzt wird. Der Sanskritname Shigru weist auf den leicht scharfen Geschmack der Wurzeln hin und Shobhanjana auf die Schönheit des Baumes. Die Samen wurden wegen ihrer antibiotischen Wirkung zur Reinigung des Wassers verwendet. Traditionell wird er als wärmend beschrieben und vor allem dem Kapha- und Vata-Bereich zugeordnet – immer im Kontext des gesamten Menschen und seiner Lebensumstände.

Die Liste der Wirkungen und Anwendungsbereiche ist lang. Und auch die Forschungsergebnisse unserer modernen Wissenschaften, mit ihren Beschreibungen der medizinischen und pharmakologischen Eigenschaften, beeindrucken. Wie ihr wisst, können wir aufgrund der Health-Claim-Verordnung hier nur eingeschränkt informieren. Regen aber gerne zur weiteren Recherche an.

Wichtig wäre noch, Moringa nicht isoliert zu betrachten. Sondern als Teil der Ernährung, Teil von Mischungen, Teil eines rhythmischen Alltags. Seine Kraft entfaltet sich durch Einbettung – in Mahlzeiten, in Gewürzkompositionen, in Routinen.

Moringa – pur oder gemischt

Wir vermahlen ausschließlich die getrockneten Blätter, in kleinen Chargen, mit Respekt vor Pflanze und Herkunft. Und wie bieten wir das Moringapulver an? Pur, als sogenannte Nahrungsergänzung, für Smoothies und grüne Soßen. Oder harmonisch integriert in den Gewürzmischungen: „Pitta", „Vata-Pitta", „Dressing, Dip &du" und „Suppe, Eintopf &du".

Was ist noch außergewöhnlich? Der Geschmack – mild, frisch, grün, leicht nussig. Gerade diese Feinheit in Geschmack und Aroma macht ihn so vielseitig.

Truedy Moringa und Gewürzmischungen
Moringa pur und in Truedy-Mischungen

Pflanzen wirken am besten im Zusammenspiel.

„Pitta", „Vata-Pitta", „Dressing, Dip &du" und „Suppe, Eintopf &du" oder pur kaufen selbst kreieren und genießen.

 
Ayurveda Küchentipp ...

Nicky Sitaram Sabnis starb am 28. November 2025. 

1959 im indischen Kanpur geboren, arbeitete er international als Restaurant- und Cateringmanager, war erfolgreicher Autor und in Deutschland der wohl bekannteste Ayurveda-Koch. Seit Anfang der 2000er Jahre leitete er in seiner bayerischen Wahlheimat die Ayurveda-Seminarküche in der Abtei Frauenwörth auf der Fraueninsel im Chiemsee. In seinen Kochkursen brachte er viele Jahre begeisterten Gästen die ayurvedische Küche näher. Und das Kochen mit Liebe.

Ich hatte das Glück, 2010–2011 meine Ausbildung zur Ganzheitlichen Ayurveda Kochspezialistin im Kloster auf der Fraueninsel zu absolvieren. Das inspirierende Ayurveda-Team waren Nicky (Laxmifoods), seine Frau – und tragende Kraft –, Gabriele Kühn-Sabnis (Haus Annapurna) und die erfahrene Expertin Ursula Maria Dorfer (Ayurveda Naturheilpraxis). Mit ihnen erlebte ich drei Dozent:innen, die mich fachlich und menschlich bis heute herzlich berühren. Sie, die Gruppe und der Kraftort Fraueninsel im Chiemsee haben mich abgeholt und wundervolle Lebenswege aufgezeigt. Dafür bin ich von Herzen dankbar.

Und obwohl Nicky über zehn Kochbücher geschrieben hat, war für mich sein typisch ayurvedisches Kochen „ohne Rezept“ die größte Offenbarung. Sich achtsam zu besinnen, was jetzt ist und wer jetzt isst. Wahrzunehmen, was zur Verfügung steht und was wirklich allen gut tut. Zu lernen, wie Natur und Mensch funktionieren, wie alles aufeinander einwirkt und miteinander verbunden ist. Das fühlte sich wahr, lebendig und schön an. Genau so haben wir später auf dem Unteren Dützhof in unserer eigenen Bildungseinrichtung gearbeitet – und so entwickeln wir uns bis heute weiter.

Verständlich also, dass täglich neue Gerichte entstanden. Und wenn man darüber sprechen oder sie weitergeben möchte, braucht es irgendwann doch einen Namen, einen Begriff.

Lebhaft in Erinnerung sind mir Nicky’s grandiose Ideen, aus allem, was man sich nur vorstellen und finden konnte – vor allem auch aus „Resten“ – eine Art Bratling zu zaubern. Er nannte sie alle schlichtweg: Burger. Die Bestandteile können beliebig wechseln. Gemüse, Getreide, Reis, Kartoffeln, Zwiebeln … na, einfach das, was gerade da ist. Deftig gewürzt und goldig gebrutzelt sind sie garantiert das Highlight – auf dem Teller, in der Brotdose oder im Brioche-Bun.

Burger à la Nicky Sitaram Sabnis
Burger à la Nicky Sitaram Sabnis

„Burger"

Veränderung hat einen Namen.

Heute nennt man sie auch Patty. Wir haben uns für das Wort Bratlinge entschieden, denn sie müssen ja nicht zwischen zwei Brötchenhälften genossen werden. Wie gesagt: Reste, Rohkost, Getreide, Hülsenfrüchte ... alles darf verwendet werden. Sich stetig wandelnd wird jeder „Burger" einmalig sein. 

Entscheidend fürs gute Gelingen sind drei Faktoren.

Gute Gewürze: Truedy-Mischungen gehen immer und bringen Abwechslung
„Klebstoff": im idealen Maß, !manchmal auch ohne
Gutes Bratenfett: Ghee, Sonnenblumenöl, hoch erhitzbar, wenig Eigengeschmack

Zum Klebstoff:
Je nach dem hält die fertig gewürzte und gesalzene Rohmasse von selbst zusammen, man spürt es genau beim Vermischen und Kneten mit den Händen. Weil sie an den Fingern klebt. Z. B. wenn Kartoffeln drin sind, die Stärke enthalten, oder Reis. Auch anderes Getreide, das das Klebereiweiß Gluten enthält, bindet die Masse. Achte darauf, was drin ist, woraus deine Zutaten bestehen.

Ist alles bröselig, zu trocken und fällt auseinander, gibt man einen Spritzer Wasser und einen Esslöffel Kichererbsen-, Reis- oder Maismehl dazu. Das bindet die Masse und es lassen sich schöne Plätzchen formen. Ein Ei erfüllt den gleichen Zweck. Es klebt und bringt Flüssigkeit, dann ist meist kein Wasser mehr nötig. Oder ein eingeweichtes, altbackenes Brötchen – fest ausgedrückt. 

Wird Rohkost, wie Möhren, geraspelt und gesalzen, ziehen sie Wasser. Das sollte man abwarten, bevor Wasser hinzugefügt wird.

Es ist wichtig, dass die Masse ruhen darf. Mindestens eine halbe Stunde. Auch möglich: vorbereiten und bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen.


Burger-Patties, Bratlinge (Beispiel, siehe Foto oben) für 2 Personen

– 80 g Gerste, (sehr nahrhaft) nach Anweisung gar kochen, abkühlen
– 300 g Möhren, raspeln und zur abgekühlten Gerste, 
– Salz dazu vermengen und abschmecken
– 1 gestrichener TL „Ofen, Grill &du" oder „Kapha" oder, oder ...
Pfeffer nach Geschmack: die Möhren sind süß und vertragen Würze und Schärfe
1 große Zwiebel würfeln, braten und zur Masse geben
1 EL Kichererbsenmehl (liefert Proteine), alles vermischen und ruhen lassen
– Ghee oder Sonnenblumenöl, 1cm, mittlere Temperatur (nicht rauchen lassen)

Ich verzichte schon seit vielen Jahren darauf die Bratlinge vorher zu formen. Und nehme einfach zwei Esslöffel, mit denen ich sie absteche während des Bratens und in der Pfanne einfach flach drücke. Mir gefällt es, wenn sie auf dem Teller handmade aussehen. Aber das solltest du deinem „Typ" entsprechend praktizieren – das ist Ayurveda. 

Viel Spaß beim Ausprobieren! 

Emport Seite Informationen

Weißt du schon …

viele Infos, die gesammelten Rezepte und Rundbriefe findest du übersichtlich im Blog auf unserer Emport-Webseite. Schau doch mal rein ...

 


Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder für euch da zu sein und miteinander die Zukunft zu gestalten.

Ein großes Dankeschön

für eure Zeit, euer Interesse und euren Einkauf. 
Wir wünschen „Wohl bekomm's!“ mit unserer Nahrung fürs Leben. 

Mit Grüßen von Herzen

Bild von Uschi Schnell
Uschi
und euer Team von Emport Nahrung fürs Leben

Peter, Moritz, Lidia, Hilla, Liliana, Nadia,
Patricia, Holger, Jutta & Michael.
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