„Burger"
Veränderung hat einen Namen.
Heute nennt man sie auch Patty. Wir haben uns für das Wort Bratlinge entschieden, denn sie müssen ja nicht zwischen zwei Brötchenhälften genossen werden. Wie gesagt: Reste, Rohkost, Getreide, Hülsenfrüchte ... alles darf verwendet werden. Sich stetig wandelnd wird jeder „Burger" einmalig sein.
Entscheidend fürs gute Gelingen sind drei Faktoren.
Gute Gewürze: Truedy-Mischungen gehen immer und bringen Abwechslung „Klebstoff": im idealen Maß, !manchmal auch ohne Gutes Bratenfett: Ghee, Sonnenblumenöl, hoch erhitzbar, wenig Eigengeschmack
Zum Klebstoff: Je nach dem hält die fertig gewürzte und gesalzene Rohmasse von selbst zusammen, man spürt es genau beim Vermischen und Kneten mit den Händen. Weil sie an den Fingern klebt. Z. B. wenn Kartoffeln drin sind, die Stärke enthalten, oder Reis. Auch anderes Getreide, das das Klebereiweiß Gluten enthält, bindet die Masse. Achte darauf, was drin ist, woraus deine Zutaten bestehen.
Ist alles bröselig, zu trocken und fällt auseinander, gibt man einen Spritzer Wasser und einen Esslöffel Kichererbsen-, Reis- oder Maismehl dazu. Das bindet die Masse und es lassen sich schöne Plätzchen formen. Ein Ei erfüllt den gleichen Zweck. Es klebt und bringt Flüssigkeit, dann ist meist kein Wasser mehr nötig. Oder ein eingeweichtes, altbackenes Brötchen – fest ausgedrückt.
Wird Rohkost, wie Möhren, geraspelt und gesalzen, ziehen sie Wasser. Das sollte man abwarten, bevor Wasser hinzugefügt wird.
Es ist wichtig, dass die Masse ruhen darf. Mindestens eine halbe Stunde. Auch möglich: vorbereiten und bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen.
Burger-Patties, Bratlinge (Beispiel, siehe Foto oben) für 2 Personen
– 80 g Gerste, (sehr nahrhaft) nach Anweisung gar kochen, abkühlen – 300 g Möhren, raspeln und zur abgekühlten Gerste, – Salz dazu vermengen und abschmecken – 1 gestrichener TL „Ofen, Grill &du" oder „Kapha" oder, oder ... – Pfeffer nach Geschmack: die Möhren sind süß und vertragen Würze und Schärfe – 1 große Zwiebel würfeln, braten und zur Masse geben – 1 EL Kichererbsenmehl (liefert Proteine), alles vermischen und ruhen lassen – Ghee oder Sonnenblumenöl, 1cm, mittlere Temperatur (nicht rauchen lassen)
Ich verzichte schon seit vielen Jahren darauf die Bratlinge vorher zu formen. Und nehme einfach zwei Esslöffel, mit denen ich sie absteche während des Bratens und in der Pfanne einfach flach drücke. Mir gefällt es, wenn sie auf dem Teller handmade aussehen. Aber das solltest du deinem „Typ" entsprechend praktizieren – das ist Ayurveda.
Viel Spaß beim Ausprobieren! |