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Rosenkohl im Schnee

Hallo ihr Lieben,

Schreiben und Lesen des Rundbriefs teilen sich etwas sehr Schönes:
Unserer inneren Weisheit und Lebendigkeit zu begegnen. Und die Möglichkeit, zu wachsen und Dinge zum Guten zu verändern. 

Schön, dass du hier bist. In diesem Brief findest du ...

  • Wer bestimmt das MHD bei Gewürzen
  • Im Shop: Noch immer gut und zum halben Preis
  • Schwarzkümmel – einfach genial
  • Rezept mit: Rosenkohl, Süßkartoffeln und Tsampa
  • Dein 10% Rabatt-Code findest du am Schluss

Aufbewahrung und MHD

Wie lange sind Gewürze eigentlich haltbar?

Viele Menschen sind verunsichert, wenn sie ältere Gewürze im Schrank finden und das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist. Kann ich es noch verwenden? Verderbe ich mir Essen und Magen? Oder gehört es besser in den Müll?

Hier lohnt sich ein genauer Blick – und Forschergeist statt Wegwerf-Reflex.

Unsere Shop-Kategorie „Noch immer gut"

Es geht um Qualität, Vertrauen und Selbstbestimmung.

Zunächst das Wichtigste: Nähert sich bei einem Produkt das Mindesthaltbarkeitsdatum dem Ende, findest du es bei uns in der Kategorie „Noch immer gut“. Durchgehend überprüft wissen wir, dass unsere Gewürze und Spezialitäten in den aromadichten Dosen weiterhin einwandfrei sind – doch ein MHD verpflichtet. In dieser Rubrik erhältst du unsere guten Produkte zum halben Preis. So schaffen wir rechtzeitig Platz im Regal – und noch wichtiger, wir vermeiden gemeinsam unnötige Verschwendung. Nahrung fürs Leben verdient Wertschätzung bis zum letzten Korn.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) ist kein Verfallsdatum. Offiziell ist es eine rechtlich vorgeschriebene Angabe, bis zu der der Hersteller garantiert, dass Farbe, Aroma, Geschmack und Konsistenz bei richtiger Lagerung unverändert bleiben. Das Lebensmittel wird danach nicht automatisch schlecht oder gesundheitsschädlich. In der Regel sind hochwertige Gewürze bei guter Lagerung Jahre länger verwendbar, als das Datum vermuten lässt.

Bei getrockneten Gewürzen gilt, dass sie mikrobiologisch äußerst stabil sind. Ohne Feuchtigkeit können sich keine Keime entwickeln. Was sich mit der Zeit verändert, ist vor allem die Aromaintensität – ätherische Öle verflüchtigen sich langsam, die Würzkraft nimmt ab, der Duft wird leiser. Aber Achtung: Entsprechend ihrer Verpackung und Lagerung.

Es gibt viele Gründe, warum wir unsere Artikel zum halben Preis anbieten.
Zum Beispiel nach einer Inventur, wenn eine neue Lieferung eintrifft, um Platz im Regal zu schaffen, bei kleinen Restbeständen oder damit sich unterschiedliche Chargen nicht vermischen. Unser Ziel ist ein schneller Abverkauf zu einem attraktiven Preis. Mit unserer Shop-Kategorie „Noch immer gut“ behalten wir dabei Ordnung und Übersicht. Du findest dort regelmäßig hochwertige Produkte mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum, das oft noch viele Monate in der Zukunft liegt. Ein Besuch lohnt sich also immer – für dich und für uns.

Der beste Prüfer bleibt immer der Mensch, also wir alle. Duftet das Gewürz noch aromatisch? Ist es trocken und frei von Klumpen? Hat es seinen typischen (meist scharfen und bitteren) Geschmack? Und was, wenn nicht? 
Ich persönlich finde es nicht so schlimm, wenn das Aroma etwas nachgelassen hat. Das kommt am ehesten bei Kräutern, also Blättern, vor. Und für einen leichten Tee reicht es auch Jahre nach der Ernte noch aus – je nachdem.

Besonders bei ganzen Samen – wie beispielsweise Schwarzkümmel – ist die Haltbarkeit oft sehr lang. Ganze Samen schützen ihre wertvollen Inhaltsstoffe besser als bereits gemahlene Pulver. Frisch angeröstet oder frisch gemahlen entfalten sie sogar nach Jahren noch erstaunlich viel Kraft.

Vielleicht ist genau das eine Einladung, den eigenen Umgang mit Lebensmitteln neu zu betrachten: weniger Angst vor Daten – mehr Vertrauen in die eigenen Sinne.

EMPORT Shop - Noch immer gut

Noch immer gut ...

Zum halben Preis – mit bestem Wissen und Gewissen! 

Der Aroma-Tresor ist dein Vorteil. Die Gewürze lagern licht- und luftgeschützt in den fest verschlossenen Dosen.

 
Schwarzkümmel

Schwarzkümmel soll ein Universalmittel gegen nahezu jedes Problem sein. Meist wird dazu das Schwarzkümmelöl eingesetzt – doch auch in der Küche sind die Schwarzkümmelsamenkörnchen eine wirkungsvolle und gleichsam köstliche Zutat.

Schwarzkümmel Blüte

Schwarzkümmel in deiner Küchenapotheke

Uralte Heilpflanze mit unfassender moderner Forschung.

Schwarzkümmel (Nigella sativa) begleitet die Menschheit seit Jahrtausenden. Archäologische Funde belegen, dass die Samen auch im alten Ägypten geschätzt wurden – sogar im Grab des Pharaos Tutanchamun fanden sich Schwarzkümmelsamen als kostbare Beigabe. In den Kulturen des Orients, Nordafrikas und Südasiens galt Schwarzkümmel als wertvolle Nahrungspflanze, Gewürz und Heilmittel zugleich.

Heute begegnet uns Schwarzkümmel nicht nur in der traditionellen Küche, sondern auch in modernen Produkten: als Öl, Pulver, Kapsel oder Bestandteil von funktionellen Lebensmitteln. Wie bei fast allen Gewürzpflanzen besteht ein großes wissenschaftliches Interesse. Inzwischen existieren Hunderte von internationalen Studien, die sich mit den Inhaltsstoffen und den vielfältigen physiologischen Eigenschaften von Schwarzkümmel beschäftigen.

Auch wenn wir an dieser Stelle keine konkreten Heilversprechen formulieren dürfen, steht fest: Schwarzkümmel gehört zu den am intensivsten erforschten Heilpflanzen der Gegenwart. Wer sich tiefergehend informieren möchte, findet beispielsweise auf Plattformen wie dem Zentrum der Gesundheit umfangreiche Zusammenstellungen wissenschaftlicher Erkenntnisse und traditioneller Anwendungen.

Damit bewegt sich Schwarzkümmel heute in einem spannenden Feld: zwischen jahrtausendealter Erfahrungsheilkunde und moderner naturwissenschaftlicher Forschung – auch für uns ist das immer hochinteressant.

Schwarzkümmel Samen

Botanik & Pflanzenkunde – was Schwarzkümmel wirklich ist

Botanisch gehört Schwarzkümmel (Nigella sativa) zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae). Die Pflanze ist ein einjähriges 30 bis 60 cm hohes Kraut. Zart wachsend, mit fein gefiederten Blättern und hellen, oft weißlich-blauen Blüten. Die gezähnten Balgfrüchte enthalten schwarz gefärbte Samen.

Seine natürlichen Herkunftsgebiete liegen im östlichen Mittelmeerraum, in Vorderasien, Indien und Nordafrika. In den sonnigen Gebieten wird Schwarzkümmel seit Generationen kultiviert – sowohl in Gärten als auch in landwirtschaftlichen Mischkulturen. Die Samen werden bevorzugt im Frühjahr ausgesät und Mitte des Sommers geerntet.

Wichtig ist die klare Abgrenzung:
Schwarzkümmel ist kein Kümmel (Carum carvi).
Er ist auch kein schwarzer Sesam.
Es handelt sich um eine eigenständige Pflanze mit ganz eigenen Aroma-, Eigenschaften- und Wirkungsprofilen.

Geschmacklich ist Schwarzkümmel warm, leicht scharf, würzig, ein wenig erdig und zugleich fein aromatisch. Die Samen enthalten wertvolle ätherische Öle, Bitterstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die sowohl kulinarisch als auch pflanzenkundlich geschätzt werden.

Schwarzkümmel-Öl

Schwarzkümmel Zuhause

Um regelmäßig als Gewürz Verwendung zu finden, fehlt oft die Erfahrung.

Wo passt Schwarzkümmel eigentlich hinein? Wie dosiere ich ihn? Und was bewirkt er im Zusammenspiel mit anderen Zutaten? In Gewürzmischungen bleibt er zudem häufig unentdeckt – sein Aroma wirkt im Hintergrund.

Wer jedoch auswärts dort isst, wo Gewürze selbstverständlich zur Küchenkultur gehören, begegnet Kalonji – so sein indischer Name – ganz natürlich: in herzhaften Fleisch- und Gemüsegerichten, in Eintöpfen, zu Hülsenfrüchten, im Fladenbrot oder sogar im Tee.

Der Mensch ist eine lebendige Einheit aus Seele, Geist und Körper. Was Schwarzkümmel so besonders macht, ist nicht ein einzelner Effekt, sondern seine Vielschichtigkeit. Im Ayurveda wird ein Gewürz nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines lebendigen Systems von Geschmack, Energie und Wirkung. Auch die Wechselwirkung mit den anderen Zutaten einer Mahlzeit, Gewürzen, deiner Ernährung und deinen Rhythmen. Somit bekommen die Wirkungen auf Geist und Seele die angemessene Beachtung.

Ayurveda ordnet den Schwarzkümmel-Geschmack und die Energie als scharf, bitter und erhitzend ein. Besonders das Nervensystem wird gestärkt, Ama (Stoffwechselrückstände) wird abgebaut und Vata sowie Kapha reduziert. Kalonji wird für das innere Gleichgewicht empfohlen. Die Samen gelten als harmonisierend, was zu mehr Gelassenheit und Ruhe führen kann und für meditative Zustände förderlich ist. Die energetische Reinigung und die Schutzwirkung klären den Geist und schützen vor negativen Einflüssen. 

Auf dieser Basis wird Schwarzkümmel von uns in den Mischungen „Kapha" und „Suppe, Eintopf &du" eingesetzt – zur Entfaltung seiner wahren Kraft und somit als stärkende sowie harmonisierende Energie.

Truedy Schwarzkümmel
Bio Schwarzkümmel

Kalonji Samen

Einzeln und ganz in der Dose oder in der Nachfülltüte. Gemahlen in den Mischungen „Ayurveda Kapha" und „Suppe, Eintopf &du".

(TIPP: Du findest ihn zur Zeit auch in unserer Noch immer gut-Kategorie)

 
Ayurveda Küchentipp ...

In Ghee geröstete Kalonji (Schwarzkümmelsamen) mit Rosenkohl.

Traditionell werden die Samen ganz verwendet, leicht angeröstet, frisch gemahlen oder kalt gepresst zu Öl verarbeitet. In vielen Kulturen sind sie Bestandteil von Brot, Gemüsegerichten, Hülsenfrüchten, Reisgerichten und Gewürzmischungen.

Tsampa Süßkartoffel Rosenkohl

Tsampa, Süßkartoffelcurry und Rosenkohl

Der Rosenkohl befand sich letzte Woche noch unter einer dicken Schneedecke in unserem Garten und wir waren gespannt, was Peter ausgraben würde.

Unser Gericht hat sich wieder mal rein „zufällig" zusammengestellt. War einfach und so lecker. 

Für 2 Personen

Vorbereitung
– Rosenkohl je nach Größe 2 Minuten ohne Salz kochen, beiseite stellen
– Süßkartoffeln schälen und ähnlich groß wie den Rosenkohl schneiden
– 2 Zwiebeln in Würfel, einteilen: Hälfte für Curry, Hälfte für Rosenkohl
– kleines Stückchen Ingwer reiben
– 120 g Tsampa in 120 ml Wasser einrühren, Salz, 1 Stunde ruhen lassen

Demeter Tsampa gibts in vielen Bio-Läden. Es ist geröstete, gemahlene Gerste.


Tsampa Crêpes
– Pfanne erhitzen
– Sonnenblumenöl, ein paar Tropfen pro Crêpes
– dünne Pfannkuchen braten und beiseite (auf Wunsch warm) stellen.

Tsampa Crêpes schmecken köstlich als Beilage. Reste in „Flädle" geschnitten sind ein Suppenhighlight. Oder mit Rührei gebraten, unverschämt lecker.


Gebratener Rosenkohl mit Kalonji-Samen
– 2 TL Ghee erhitzen
– 1/2 TL Schwarzkümmelsamen Samen dazu
– Zwiebeln (die Hälfte) zusammen mit dem Rosenkohl scharf anbraten
– 1/2 TL Pfanne, Auflauf &du draufstreuen, vermischen und 
– 3 bis 4 EL Sud vom Rosenkohl-Kochwasser einrühren (verdampft direkt), salzen
– schwenken, 5 Minuten braten, fertig

Rosenkohl braten geschieht am besten, wenn alles andere fertig ist, kurz vor dem Servieren.


Süßkartoffelcurry (mit einfachem Curry-Grundrezept)
– Ghee oder Öl erhitzen
– Senfsamen
– 5-6 Curryblätter
– Zwiebeln und Ingwer anbraten, 
– 1 TL Tomatenmark
– 1/2 TL Kapha Mischung
– Süßkartoffeln dazu 
– Wasser (Rosenkohlwasser), salzen, ein Spritzer Zitrone, ein Tropfen Sirup

Süßkartoffeln gehören zu Gemüse. Sind sie in Würfel geschnitten und kochen in Flüssigkeit, ist die Garzeit ca. max.10 Minuten. Mit Kokosmilch, Tomatensoße oder Sahne kann man jedes Curry verfeinern, mit Reismehl sämig machen. Hat sich viel Soße ergeben, kann nachgewürzt und nachgesalzen werden.

Im Hintergrund auf dem Teller sieht man noch Raita und Chutney. Irgendein Dip steht bei uns immer auf dem Tisch. Die Gründe und die Rezepte beschreibe ich im nächsten Brief.

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Es freut mich, wenn du inspiriert bist. 


Ein großes Dankeschön

für eure Zeit, euer Interesse und euren Einkauf. 
Wir freuen uns, für euch da zu sein, und wünschen „Wohl bekomm's!“ mit unserer Nahrung fürs Leben. 

Mit ganz herzlichen Grüßen

Bild von Uschi Schnell
eure Uschi

und Peter, Lidia, Moritz, Hilla, Nadia, Patricia, Holger, Jutta & Michael.
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