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Erste Krokusse im Frühling

Hallo ihr Lieben,

wir liefern Echtes und Gutes. Einblicke. Und Zukunft. Schön, dass du hier bist. In diesem Brief findest du ...

  • Veränderungen wollen gesehen sein: Von Ostern bis Michaeli.
  • Zu viel „Lauch" – was hilft und ausgleicht
  • Pesto-Rezept – Basis für unendliche Vielfalt
  • Deinen 10% Rabatt-Code findest du am Schluss
Geschwärzte Zutaten

Veränderungen wahrnehmen – zum Wohle

April bis September: Sechs Monate voller Kraft und Tat. Säen und Ernten.

Die Jahresfeste Ostern und Michaeli deuten auf eine starke Symbolik hin. Der Sieg des Lebens und die Versöhnung mit der Welt. Zwischen Frühling und Herbst gestaltet sich die Natur mit ihren prächtigsten Farben und Formen. Mit Saat und Ernte. Zum Glück. Und für unsere Gesundheit. Das gilt es zu unterstützen ...

Thema – EU-Abstimmung im Mai: Lockerungen in der Gentechnikverordnung und Patente auf Pflanzen. Bald wird vielleicht nicht mehr ersichtlich sein, ob sich gentechnisch veränderte DNA in unseren Lebensmitteln befindet. Damit geht ein grundlegendes Verbraucherrecht verloren: das Recht zu wissen, was wir essen. Nicht verdeckt, sondern offensichtlich.

Was soll beschlossen werden?

  • Keine Kennzeichnung für gentechnisch veränderte Lebensmittel
  • Patente auf Pflanzen und Eigenschaften
  • Die neuen Regeln, die NGT-Pflanzen herkömmlichen Pflanzen gleichstellen wollen, sollen 2026 finalisiert werden

Was auf dem Spiel steht 

Wir alle sind gefragt: Ein Thema, das möglicherweise zu wenig sichtbar ist, aber große Auswirkungen haben wird, betrifft die geplante EU-Verordnung zu neuen gentechnischen Verfahren.

Viele Landwirt:innen, Verarbeiter:innen und Produzent:innen verfolgen diese Entwicklung mit großer Sorge. Der Kern des Problems:
Die sogenannten neuen genomischen Techniken (NGT) sollen künftig teilweise ohne klare Kennzeichnung und ohne lückenlose Rückverfolgbarkeit zugelassen werden. 

Was zunächst nach Vereinfachung klingt, hat weitreichende Folgen. Denn für zertifizierte Betriebe, die bewusst ohne Gentechnik arbeiten, ist Transparenz die Grundlage ihres Handelns und ihrer Qualitätsversprechen – genau das erwarten auch die Kundinnen und Kunden.

Fällt diese Transparenz weg, ist die Wahlfreiheit beendet. Hinzu kommt ein weiterer, oft unterschätzter Punkt: die Frage nach Patenten auf Pflanzen und ihre Eigenschaften. Wenn genetisch veränderte oder bearbeitete Pflanzen patentiert werden, entsteht eine Abhängigkeit von wenigen großen Konzernen. Saatgut, Vielfalt und Züchtung geraten zunehmend in deren Kontrolle.

Für viele Bio-Betriebe bedeutet das

  • steigende Kosten
  • wachsender bürokratischer Aufwand
  • ein zunehmender Wettbewerbsnachteil

Denn wir müssen erhebliche zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Produkte weiterhin gentechnikfrei zu halten (falls das überhaupt möglich ist) – ohne dass die Verursacher dieser Entwicklung dafür Verantwortung tragen.

Das widerspricht dem Gedanken eines fairen Wirtschaftens. Dabei geht es nicht um Ablehnung von Fortschritt. Sondern um klare Rahmenbedingungen, die Vielfalt, Transparenz und Eigenständigkeit sichern.

Die Menschen in den Betrieben für handwerklich produzierte Lebensmittel schaffen mit Erfahrung und Herzblut. Sie arbeiten bewusst im Einklang mit der Natur – doch die aktuellen Entwicklungen machen es zunehmend schwer, diesen Weg wirtschaftlich zu tragen.

Umso wichtiger ist es, jetzt hinzuschauen, zu verstehen und gemeinsam dafür einzustehen, dass Wahlfreiheit, Qualität und Verantwortung auch in Zukunft Bestand haben.

Wie? 
Im Internet findet man viele Aktivitäten: NGOs, Proteste, Petitionen ... gut recherchierte Informationen und Möglichkeiten, seine eigene Meinung zu stärken und an den geeigneten Stellen vertreten zu lassen.

Auch unsere Bio-Verbände – Demeter, Bioland, Naturland – engagieren sich mit zahlreichen Kampagnen gegen die geplanten Gesetzesänderungen. Unsere Wahrnehmung und Unterstützung helfen dabei ganz praktisch. Damit wir alle bekommen, was wir eigentlich wirklich wollen.

>>> Aktion Bund Letzte Chance: Gentechnik-Deregulierung verhindern!

Verschiedene Lauchgewächse

Bärlauch: Die Kraft der Lauchgewächse

Im April ist Bärlauch in aller Munde. Er gilt als einer der ersten kraftvollen Frühlingsboten. Wächst wild, ursprünglich, unbeeinflusst – oft in schattigen, feuchten Wäldern. Und doch lohnt es sich, einen Schritt weiterzugehen, hin zur Pflanzenfamilie.

Bärlauch ist ein Vertreter der Gattung Allium – der Lauchgewächse, die ganzjährig in den Küchen vertreten sind.

  • Knoblauch

  • Zwiebel

  • Schnittlauch

  • Lauch (Porree)

Ihr gemeinsames Merkmal ist ihr charakteristischer Duft – verursacht durch schwefelhaltige Verbindungen, die in der traditionellen Pflanzenkunde mit reinigenden und aktivierenden Eigenschaften in Verbindung gebracht werden.

In der Volksheilkunde wird Bärlauch traditionell im Frühjahr geschätzt, wenn der Körper nach der ruhigen Winterzeit wieder in Bewegung kommen möchte. Seine frische, grüne Kraft passt genau in diese Phase des Neubeginns. Man spricht vom inneren Frühjahrsputz.

Auch im Ayurveda finden sich Parallelen: Scharfe, durchdringende Pflanzen werden dort als anregend und aktivierend beschrieben. Sie bringen Bewegung in stagnierende Prozesse, fördern Wärme und unterstützen die Verdauungskraft (Agni) – immer in Abhängigkeit von Menge, Zubereitung und individueller Konstitution.

Botanisch verbunden – mit Unterschieden

Allium-Pflanzen enthalten Alliin und das Enzym Alliinase. Daraus entsteht der Wirkstoff Allicin, wenn die Pflanze geschnitten oder zerdrückt wird – dann wird aus einer eher neutralen Vorstufe der intensive Geruch und die antimikrobielle Wirkung.

In vielen Kulturen werden Lauchgewächse seit Jahrtausenden verwendet:
als kräftige Würzmittel, als Bestandteil herzhafter Speisen und pharmakologisch zur inneren und äußeren Anwendung. Traditionell finden Zwiebeln, Knoblauch & Co. Verwendung zur Vorbeugung von Gefäßverengungen, erhöhten Blutfettwerten, zur Unterstützung der Bronchien und der Verdauung. Traditionelle äußere Anwendungen ergeben sich u. a. aus ihren antimikrobiellen, antimykotischen und antiviralen Eigenschaften. (Literatur: Dr. Schrott/Prof. Dr. Ammon, Heilpflanzen der ayurvedischen und westlichen Medizin).

Ayurveda sieht genauer hin: Knoblauch gilt als Rasayana (Verjüngungsmittel), senkt Vata und Kapha und wird verwendet, um das Blut zu verbessern. Die Küchenzwiebel schenkt Stärke und Vitalität – wegen ihrer Süße erhöht sie Kapha. Alle Lauchgewächse werden bekömmlicher, wenn sie in Ghee erhitzt werden.

Der Geist isst mit. Während Knoblauch (Allium sativum) und Zwiebeln (Allium cepa) für ihre starken medizinischen Eigenschaften geschätzt werden, gelten sie in der traditionellen yogisch-ayurvedischen Ernährung als tamasisch (träge machend, den Geist vernebelnd) und werden daher von praktizierenden Yogis oft gemieden. 

Viel Kraft. Aber nicht immer für jeden. Warum? Lauchgewächse sind überwiegend scharf, erhitzend und durchdringend. Dadurch können sie Stagnationen lösen, Schwere reduzieren und anregend sein. Gleichzeitig können der intensive Geschmack, die Schärfe, die bewegende Qualität – bei empfindlichen Menschen oder in zu großen Mengen – auch Unruhe fördern, Übelkeit hervorrufen oder das innere Gleichgewicht stören. Besonders, wenn sie roh verzehrt werden. 

In der Hildegard-Medizin wird Lauch (Porree) eher zurückhaltend beurteilt. Hildegard beschreibt ihn als „nicht bekömmlich“ und weist darauf hin, dass er den Menschen eher belasten als stärken könne. Das wirkt zunächst widersprüchlich – ist aber bei genauerem Hinsehen stimmig. Denn Lauch wirkt häufig blähend und ist für viele Menschen schwer verdaulich. Aus heutiger Sicht würde man sagen:
Er kann das Verdauungssystem fordern – besonders dann, wenn es ohnehin geschwächt ist.

Der gemeinsame Nenner

Ob moderne Wissenschaft, Volksmedizin, Ayurveda oder Hildegard-Lehre: Alle drei Traditionen erkennen die Kraft dieser Pflanzen an. Und alle drei mahnen zur Achtsamkeit im Umgang damit.

Lauchgewächse sind keine „milden Begleiter“. Sie sind kraftvolle Impulsgeber. Richtig eingesetzt bringen sie Wärme, Bewegung und Kraft in unsere Nahrung.

Doch wie so häufig – besonders, wenn wir etwas gerne essen:
Zu viel davon wirkt sich ungünstig aus. 

Und was dann? Wie gleichen wir die Disharmonie wieder aus?

Die Dosis und das Gegengift

Wenn es zu viel wird, wirkt es zu fordernd: Bärlauch, Knoblauch – und manchmal einfach das Leben. 

Hier zeigt sich ein zentrales Prinzip des Ayurveda (also des Lebens).
Alles wirkt – und strebt unentwegt nach Ausgleich und Harmonie. 

Dafür stehen verlässlich Fenchel und Koriander.

Fenchel Samen in einer Schale

Fenchel & Koriander

Ausgleichen, stärken, vorbeugen.

  • Koriander wird traditionell als kühlend und ausgleichend beschrieben. Er bringt Ruhe in intensive Prozesse und sorgt für Klarheit – sowohl im Geschmack als auch im Empfinden nach dem Essen.

  • Fenchel wirkt sanft, süßlich und harmonisierend. In der Volksmedizin ist er seit jeher für seine wohltuenden Eigenschaften bekannt und wird gerne nach üppigen und anstrengenden Mahlzeiten eingesetzt.

Gemeinsam helfen sie, das Gleichgewicht wiederherzustellen – nicht indem sie etwas „bekämpfen“, sondern indem sie ergänzen. So entsteht aus Kontrast Harmonie.

Samen im Glas

Ausnahmerscheinungen

Und wir werden nicht müde, sie immer wieder anzupreisen. 

... In der Signaturlehre gelten Doldenblütler als Vermittler zwischen Himmel und Erde, als Gleichgewicht zwischen den Polen, Balance für Geist und Körper. Sie bringen männlich & weiblich, Yin & Yang, Sonne & Mond, rechts & links ... in Harmonie.
Sie werden seit jeher als „innere Wegweiser“ geschätzt. Fördern Klarheit und laden ein, die Welt mit wacherem Blick zu betrachten. Die Sternenform ihrer Dolden weisen auf den ordnenden, klärenden Charakter hin. 

All ihre beschriebenen und verborgenen Eigenschaften bringen sie über unsere Nahrung in unser inneres Erleben. Wer mit ihnen kocht, würzt oder Tee bereitet, lädt spürbar Harmonie ein - mit jedem Schluck und Bissen. ... (Ausschnitt Brief Mai 2025).

Mischung der 3 Samen

Am besten gleich: 3-Samen-Mischung

Berühmt als Gewürz und Getränk.
 
Ein wirksamer Lebensbegleiter. Der beste Tee. Täglich und für jeden.
Neben Fenchel und Koriander gesellt sich Kreuzkümmel dazu. Und miteinander bilden die drei eine Kombination, dessen unterstützende Wirksamkeit mit den besten Worten nicht ausreichend beschrieben ist.

Truedy 3 Samen Mischung
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Die ganzen Früchte
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... und ganz neu: in der Dose

 
Ayurveda-Küchentipp ...

Die Bärlauch-Saison ist kurz: Zurück zu Lauchgewächsen.

Doch das, was den typischen Geschmack ausmacht, können wir uns ebenso aus den anderen „Familienmitgliedern" zubereiten.

Pesto im Glas

Grünes Leben im Glas

Pesto, ein Dip, ein Aufstrich oder der Hauptdarsteller.

Unser Pesto ist herrlich grün und kommt ganz ohne Käse aus. Dafür stehen uns drei Gruppen mit verschiedenen Zutaten zur Auswahl: für die Masse die Kerne, für Frische und die Farbe grüne Blätter und für den Geschmack die Lauchgewächse.

Die erste variable Zutat ist eine Sorte gemahlener Kerne: Sonnenblumenkerne, Cashews, Mandeln, Pinienkerne oder Kürbiskerne sind unsere Favoriten. An besten schmecken sie, wenn sie vor dem Mahlen einige Minuten in der Pfanne geröstet werden. Und natürlich kann man sie auch mischen.

Verschiedene Kerne

Die zweite Variable ist das Grün – grüne Blätter: Bärlauch, Schnittlauch, Petersilie, Rucola, Feldsalat, Spinat. Alle passen und alle ergeben ein leuchtend grünes Pesto.

Die dritte Variable sind die Lauchgewächse. Bei Bärlauch haben wir Blatt und Würze in einem. Auch das Grün von den Lauchzwiebeln kann schon ausreichen, um den typischen Geschmack zu bekommen. Doch Knoblauch ist die richtige Wahl, wenn die Blätter wenig Eigengeschmack mitbringen: Spinat und Feldsalat sind hier die Beispiele.


Bärlauch-Pesto-Rezept

– 150 g Bärlauch mit dem Messer grob schneiden, danach in eine Küchenmaschine
– 100 ml Olivenöl bereithalten, erst weniger dazu, und beides mixen
– 50 g Kerne gemahlen, nach und nach während des Mixens dazu
– 5-10 g Steinsalz, wenn alles drin ist & die Konsistenz passt, perfekt abschmecken


Grünes Lauch-Pesto

– 150 g Spinat grob zerkleinern und in den Mixer geben
– 5 Knoblauchzehen dazu
– 100 ml Olivenöl bereithalten, erst weniger dazu, mixen, dann mehr
– 50 g Kerne gemahlen, nach und nach während des Mixens dazu
– 5-10 g Steinsalz, wenn alles drin ist und die Konsistenz passt, gut abschmecken

Das Entscheidende ist am Ende eine cremige, gewünschte Form. Damit es sich auf Pasta, Pizza oder Reisgericht gut verteilen lässt, ist flüssiger besser. Möchtest du einen Brotaufstrich, sollte es etwas fester sein. 
Am besten lässt man den Mixer auf kleiner Stufe laufen, gibt die Zutaten nach und nach dazu und verbessert einfach in die gewünschte Richtung.

Die Kombination mit Spinat und Knoblauch ist nur eine Variante. Ich hatte im letzten Jahr viel Knoblauch und Petersilie im Garten, mit Cashews vermixt wurde das der Pesto-Favorit. 

Unser Steinsalz, das wir hier bei uns sehr fein mahlen, hat einen tollen, würzigen Eigengeschmack. Ein gutes Öl im Pesto ist äußerst wichtig. Und natürlich kann man auch noch Gewürze hinzufügen. Besonders dann, wenn Abwechslung in die Aufstrichküche soll. 
Ohne Käse halten die Pestos monatelang. Obenauf sollte immer ein wenig Öl sein.

Guten Appetit!

Truedy Steinsalz und Olivenöl
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Besonders fein im Geschmack.

Steinsalz 600 g – 5,90 €
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„Die Auferstehung ist nicht ein vergangenes Ereignis, sondern eine Wirklichkeit, die sich im Inneren des Menschen immer wieder vollzieht." Anselm Grün.

Es freut mich, wenn du inspiriert bist. 


Ein großes Dankeschön

für eure Zeit, euer Interesse und euren Einkauf. 
Wir freuen uns, für euch da zu sein, und wünschen „Wohl bekomm's!“ mit unserer Nahrung fürs Leben. 

Mit ganz herzlichen Grüßen

Bild von Uschi Schnell
eure Uschi

und Peter, Lidia, Moritz, Hilla, Nadia, Patricia, Holger, Jutta & Michael.
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