Am Anfang war die Ayurvedareihe Drei Doshas – Tridosha
Vata, Pitta, Kapha: Ein Glück, wer ihr Spiel versteht. 3 Begriffe, denen man alle Erscheinungen zuordnen kann.
Denn alles, was wir sinnlich wahrnehmen können, auch uns selbst, besteht aus den gleichen Bausteinen, nur eben in einer einmaligen Zusammensetzung. Unendlich sich ständig ändernd. Sie sind erkennbar an den unterschiedlichen Aggregatzuständen – das heißt Verdichtungen. Doch was uns oft ungewohnt ist: Das Unsichtbare (Äther, Luft und Wärme) wird im Ayurveda einbezogen, spielt sogar die übergeordnete Rolle. In der Anthroposophie, der TCM und anderen Weisheitstraditionen natürlich auch.
Von durchsichtiger, beweglicher Luft (Vata-Energie) bis hin zum sichtbaren, schweren, verdichteten Berg (Kapha-Energie). Darin liegt die unendliche Wechselwirkung der Energien mit dem Innen und dem Außen – Mensch und Welt. Wenn du scheiterst beim Versuch, das zu denken, bist du auf dem richtigen Weg. Es ist komplex und ganzheitlich. Eher fühlbar als messbar. Auch die Gewürze.
Doch wozu überhaupt sollten wir von allem, was wir wahrnehmen, die Eigenschaften kennen? Keinesfalls, um Wahrnehmungen zu be- oder gar zu ver-ur-teilen. Sondern um ein Werkzeug zu haben, das uns hilft, „artgerecht“, menschenwürdig – im Einklang mit den Naturgesetzen – zu leben.
Die Ayurveda-Gewürzmischungen unterstützen die unermüdliche Naturfunktion, alles auszugleichen, und in Harmonie zu bringen. Die Rezepturen entsprechen den Wirkungen. Sie beruhigen zu viel Vata-Energie (Luft, Blähungen), kühlen zu viel Pitta-Energie (Hitze, Entzündungen) und regen Kapha-Energie (Schwere, Kälte) an. Heilung bedeutet Ganzwerdung.
Wir veredeln mit den duftenden, aromatischen Mischungen unsere Gerichte – die Eigenschaften und Wirkungen der Pflanzenkräfte helfen, das Gleichgewicht von Körper, Geist und Seele zu balancieren. Ganz einfach. Und so lecker! |